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	<description>Klöster und sakrale Orte</description>
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		<title>Urlaub im Kloster machen?</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 14:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sakrale Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Kloster]]></category>
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		<category><![CDATA[Urlaub im Kloster]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Urlaub im Kloster lockt immer mehr Menschen, die von der Hektik und den Anforderungen des modernen Alltags einmal eine richtige Auszeit nehmen wollen. Der Urlaub im Kloster hat eine lange Tradition, die schon in der Zeit begann, als es große Pilgerfahrten gab. Schon damals unterhielten nicht wenige Klöster Hospize an den großen Pilgerwegen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_32" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-32" title="kreuzgang im Kloster" src="http://www.klosteraltdorf.ch/wp-content/uploads/2011/08/kloster-kreuzgang-300x200.jpg" alt="Urlaub machen im Kloster" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Urlaub machen im Kloster</p></div>
<p><strong>Ein Urlaub im Kloster lockt immer mehr Menschen, die von der Hektik und den Anforderungen des modernen Alltags einmal eine richtige Auszeit nehmen wollen. Der Urlaub im Kloster hat eine lange Tradition, die schon in der Zeit begann, als es große Pilgerfahrten gab. Schon damals unterhielten nicht wenige Klöster Hospize an den großen Pilgerwegen der Christen. Beispielsweise am Weg nach Rom oder am Campino, der nach Santiago de Compostela führte. Diese Art der Gastfreundschaft entstammt aus dem Bedürfnis der Pilger einem Dach über dem Kopf während der Reise. Doch heute geht es bei einem Urlaub im Kloster um andere Dinge. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Innere Einkehr</h2>
<p>Denn der Urlaub im Kloster dient der inneren Einkehr. Es geht also vielmehr um die inneren Bedürfnisse eines Menschen, der hier durch klösterliche Gastfreundschaft Erholung für Körper und Seele sucht. Dabei möchte er ebenfalls Besinnung erfahren und häufig auch Begleitung in dramatischen Lebenssituationen, deren Bewältigung ihn stark fordern. Allerdings ist Urlaub im Kloster nicht überall gleich und in jedem Kloster wird Gastfreundschaft anders demonstriert. Tatsächlich ist nämlich auch jedes Kloster anders, was sich nicht nur rein äußerlich bezüglich der Lage erkennen lässt oder anhand der Bekanntheit oder der Zahl der Besucher. Deshalb ist es bei einem Urlaub im Kloster unbedingt angeraten, sich im Vorfeld genauestens zu informieren. So ist es in den meisten Klöstern möglich, dass die Gäste an den gemeinsamen Gebeten teilnehmen. Des Weiteren gibt es noch die Stundengebete, in denen Psalmen gesungen oder gesprochen werden. In vielen Klöstern kann der Gast direkt in der klösterlichen Klausur wohnen. Oft gibt es auch ein klösterliches Gästehaus. In jedem Fall bekommen die Gäste einen unmittelbaren und eindrücklichen Blick dafür, wie der Alltag der Brüder oder Schwestern aussieht.</p>
<h2>Begleitung im Urlaub</h2>
<p>Bei einem Urlaub im Kloster bieten viele Klöster an, dass der Gast sich während des Aufenthalts im Kloster von einem Mitglied der Ordensgemeinschaft begleiten lässt. Das eröffnet die Möglichkeit, bei einer persönlichen Neuorientierung oder auch in ungewöhnlichen Lebensabschnitten eine Hilfestellung zu erhalten. Ist dies während des Urlaubs gewünscht, so ist es angeraten, dies im Vorfeld möglichst detailliert zu besprechen. Viele Klöster bieten auch Kurse für Gruppen an, die sich beispielsweise mit der Bibelarbeit beschäftigen oder es gibt geistige Vorträge, kreatives Gestalten und natürlich auch Übungen zur Selbsterfahrung sowie Meditationen. Einige Kurse informieren auch über den klösterlichen Alltag. Oft bieten die Klöster auch in diesem Rahmen eine Klosterführung an und es kommt zu einem Austausch mit Ordensmitgliedern. Das ist für viele Menschen eine äußerst interessante und oft auch inspirierende Erfahrung, die ganz neue Weltsichten und Impulse zur Folge haben kann. Zu erwähnen sind auch die Einkehr- und Besinnungstage, die immer häufiger von Klöstern angeboten werden. Hier hat der Gast die Chance, einmal ganz zur Ruhe zu kommen. Auf diese Weise kann er einen notwendigen Abstand zu den Problemen der weltlichen Gesellschaft erlangen und Kraft und Lebensenergie sammeln. Auch wer bei einem Urlaub im Kloster neben dem religiösen Aspekt auch ein wenig Kultur erleben will, für den gibt es zahlreiche Angebote. Denn viele Klöster bieten Kunstausstellungen oder Vortragsabende sowie Konzerte. Doch immer fernab des trubeligen weltlichen Lebens. Ein Urlaub im Kloster wird durch Ruhe und Stille gekennzeichnet und ist eine außergewöhnliche Erfahrung.</p>
<p>Bildquelle: Harald Schmid &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Berühmte Kloster – Orte der Stille</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 14:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Einsiedlermönch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sakrale Orte]]></category>

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		<description><![CDATA[Kloster gibt es schon seit dem frühen Mittelalter und es gibt berühmte Kloster, deren Geschichte teilweise sogar noch weiter zurück reicht. Das Wort Kloster stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt „verschlossener Ort“. Hier sollen die Bewohner abgeschieden von der Welt einem höheren Zweck dienen und nahe bei Gott sein. Anders als viele vielleicht vermuten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_27" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-27" title="Athos - Osiou Grigoriou" src="http://www.klosteraltdorf.ch/wp-content/uploads/2011/08/griechenland-kloster-athos-300x200.jpg" alt="Wichtige Klöster" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Die wichtigsten Klöster</p></div>
<p><strong>Kloster gibt es schon seit dem frühen Mittelalter und es gibt berühmte Kloster, deren Geschichte teilweise sogar noch weiter zurück reicht. Das Wort Kloster stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt „verschlossener Ort“. Hier sollen die Bewohner abgeschieden von der Welt einem höheren Zweck dienen und nahe bei Gott sein. Anders als viele vielleicht vermuten, beginnt die Geschichte der christlichen Klöster nicht in Europa, sondern in Palästina und Ägypten, wo Einsiedlerkolonien als eine Art Vorläufer der Klöster entstanden. </strong></p>
<h2>Altes Wissen mit langer Tradition</h2>
<p>Zu den ältesten Klostern Europas zählt das Kloster Mor Gabreiel in der Türkei.  Bis heute ist es eines der bedeutendsten Kloster der Syrisch-orthodoxen Kirche und wurde im 4. Jahrhundert gegründet. Schon im 6. Jahrhundert lebten hier bis zu tausend einheimische und koptische Mönche. Heute ist das Kloster in der Erzdiözese Tur Abdin ein soziales und religiöses Zentrum und auch ein Wallfahrtsort. Da die christliche Minderheit in der Türkei immer wieder Repressalien ausgesetzt sind, hat auch Mor Gabriel mit vielen Problemen zu kämpfen. Auch Griechenland hat einige berühmte Kloster zu bieten. Zu den eindrucksvollsten zählen die Metéora-Kloster, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören und die durch ihre teilweise atemberaubende Lage faszinieren. Insgesamt gibt es 24 einzelne Klöster und Eremitagen. Von diesen sind heute nur noch sechs bewohnt. Die übrigen Kloster sind nur schwer erreichbar oder sie zu bewohnen ist gefährlich, weil Einsturzgefahr besteht. Geschichtliche Quellen belegen die erste Besiedelung im 11. Jahrhundert. Einige Kloster sind zu besichtigen, Besucher sollten die Kleiderordnung berücksichtigen. Eine Liste, die berühmte Kloster aufzählt, ist natürlich nicht komplett ohne den Heiligen Berg Athos. Diese orthodoxe Mönchsrepublik hat einen autonomen Status unter griechischer Souveränität. Auch die Mönchsrepublik Athos mit ihren insgesamt 20 Großklöstern zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO, doch der Tourismus spielt hier kaum eine Rolle.</p>
<h2>Berühmte Klöster in Deutschland</h2>
<p>Im gesamten deutschsprachigen Raum gibt es viele berühmte Kloster. Zu ihnen gehört beispielsweise auch das Kloster Maria Laach. Dieses mittelalterliche Kloster liegt in der Eifel und beeindruckt mit faszinierender Architektur. Noch heute wohnen zirka 60 Benediktinermönche im Kloster, dem ein landwirtschaftliches Klostergut, ein Hotel mit Restaurant sowie andere Einrichtungen angegliedert sind. Das Kloster Eberbach ist ein berühmtes Wahrzeichen des Rheingaus und ein beeindruckendes Beispiel zisterziensischer Klosterbaukunst. Und natürlich nicht zu vergessen das Kloster Andechs, das heute durch einen professionellen Klosterbetrieb den Spagat zwischen Tradition und Fortschritt meistert und sich heutzutage als regelrechtes Wirtschaftsunternehmen etabliert hat. Im landschaftlich ansprechenden bayerischen Voralpenland liegt das Kloster Benediktbeuren im Stil des italienischen Frühbarocks. Doch auch weiter nördlich gibt es berühmte Klöster wie beispielsweise die Abtei Burg Dinklage im Landkreis Vechta, die auf einer alten Wasserburg liegt. Oder die Jerusalem-Gemeinschaft zu Köln, die seit 2009 mitten in der Stadt gelegen ist. Doch berühmte Kloster gibt es nicht nur im christlichen Glauben. Auch viele buddhistische oder hinduistische Kloster in Asien und weltweit sind als Orte der Stille und der Meditation bekannt. Auch diese bieten häufig die Möglichkeit, dort als Besucher einige Zeit zu verbringen und durch die veränderte Lebensweise neue Einsichten und Erkenntnisse zu erlangen. Deshalb sind nicht nur berühmte Kloster bei Besuchern beliebt, sondern auch die weniger bekannten.<br />
Bild: mohnblume &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Stift Lilienfeld &#8211; Gastfreundschaft mit Geschichte</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 14:17:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sakrale Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Stift Lilienfeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Zisterzienser-Kloster Stift Lilienfeld liegt in Niederösterreich. Es wurde 1202 vom Babenbergerherzog Leopold VI. Gestiftet. Er ist in der Stiftsbasilika beigesetzt, die zu den größten Kirchen in Niederösterreich gehört. Das Stift Lilienfeld ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, denn diese können in einer Führung den mittelalterlichen Kreuzgang besichtigen, das Laienbrüderdormitorium und den Kapitelsaal sowie auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_24" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-24" title="Stift Lilienfeld" src="http://www.klosteraltdorf.ch/wp-content/uploads/2011/08/800px-Lilienfeld_Stiftskomplex-300x199.jpg" alt="Bild: Bwag - Wikipedia" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Das Kloster Stift Lilienfeld</p></div><br />
<strong>Das Zisterzienser-Kloster Stift Lilienfeld liegt in Niederösterreich. Es wurde 1202 vom Babenbergerherzog Leopold VI. Gestiftet. Er ist in der Stiftsbasilika beigesetzt, die zu den größten Kirchen in Niederösterreich gehört. Das Stift Lilienfeld ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, denn diese können in einer Führung den mittelalterlichen Kreuzgang besichtigen, das Laienbrüderdormitorium und den Kapitelsaal sowie auch die Kirche, das Brunnenhaus und auch viele weitere Sehenswürdigkeiten.</strong><br />
<br /></br></p>
<h2>Gastfreundschaft im Kloster</h2>
<p>Die Zisterziensermönche, die im Stift Lilienfeld leben, sehen es als ihre Hauptaufgabe an, die Liturgie zu feiern. Damit ist neben der Stundenliturgie auch die Heilige Messe gemeint. Angeschlossen an das Stift sind 19 weitere Pfarren. In diesen sind die Patres als Seelsorger tätig, doch einige Patres wirken an einer theologischen Fakultät oder sind an Schulen als Religionslehrer vertreten. Das Stift Lilienfeld ist bekannt dafür, dass man hier gern Gäste aufnimmt. Auf dem alten Pilgerweg nach Mariazell, der so genannten Via Sacra ist es eine wichtige Pilgerstation. Auch in der Verwaltung des Klostergutes, das dem Stift angeschlossen ist, sind einige Patres tätig. Die Einnahmen, die aus Forst, Jagd, Fischerei sowie aus der Gästebetreuung erwirtschaftet werden, sind in erster Linie als Löhne der Mitarbeiter in Verwendung. Doch sie dienen auch der Erhaltung der vielen historischen Gebäude, deren Instandhaltung große Summen benötigt.</p>
<h2>Spirituelles Zentrum der Region</h2>
<p>Im Stift Lilienfeld sind das mittelalterliche Laienbrüderdormitorium und das Cellarium, das aus dem 13. Jahrhundert stammt, nutzbar, um darin Veranstaltungen zu machen. Neben der mittelalterlichen Klosteranlage kann auch die barocke Bibliothek besichtigt werden. Des Weiteren ist die Abtei auch ein Klosterladen sowie eine Buchhandlung angeschlossen. Doch in erster Linie ist das Stift Lilienfeld ein spirituelles und kulturelles Zentrum in der Region. Das Stift ist eine der größten erhaltenen Zisterzienser-Klosteranlagen in Europa und ist wohl als eines der schönsten Denkmäler für mittelalterliche Baukunst in ganz Österreich zu nennen. Das Kloster wurde im 13. Jahrhundert gegründet als Tochterkloster von Stift Heiligenkreuz. Im Jahre 1217 brach Herzog Leopold VI. von hier aus zum Fünften Kreuzzug auf und er schenkte nach seiner Rückkehr dem Stift eine Kreuzreliquie aus Byzanz. Im Mittelalter waren die Mönche des Stifts sehr um die Fürsorge von Armen und Kranken bemüht. Auch die Beherbergung von Gästen spielte hier immer eine große Rolle.</p>
<h2>Ort des Widerstands</h2>
<p>Im 17. Jahrhundert war das Stift Lilienfeld ein wichtiges Zentrum im Zusammenhang mit der Gegenreformation. Im 17. Jahrhundert wurden frühbarocke Anbauten der Klosteranlage aus dem Mittelalter hinzugefügt. Als die Türken 1683 Wien belagerten, leistete das Kloster im Zusammenspiel mit der Bevölkerung der Region Widerstand und konnte Plünderungen und Repressalien erfolgreich abwenden. Kurzzeitig musste das Kloster aus Kostengründen aufgegeben werden, dabei gingen bedauernswerterweise viele Schriften und auch Kunstgegenstände verloren und auch ein Brand forderte seinen Tribut. Im 19. Jahrhundert taten sich die Mönche von Stift Lilienfeld als Mäzene im Kunstbereich hervor und der botanische Garten, auch als Stiftpark bekannt, wurde angelegt. Die Wirtschaftskrise der 1930er Jahre und die Zeit der Nationalsozialisten schränkten das Kloster sehr ein. Heutzutage leben knapp 30 Patres im Kloster und für Menschen, die der Hektik des Alltags entfliehen wollen, gibt es Angebote, einige Tage im Stift Lilienfeld zu verbringen.</p>
<p>Urheber des Bildes: Bwag &#8211; Wikipedia</p>
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		<title>Der Pilgerort Mont-Saint-Michel</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 14:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Einsiedlermönch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sakrale Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Mont-Saint-Michel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gemeinde Le Mont-Saint-Michel hat weniger als 50 Einwohner, sie liegt auf der felsigen Insel gleichen Namens vor der Küste Frankreichs im Ärmelkanal. Berühmt wurde die Insel durch das Benediktinerkloster, das auf ihr erbaut wurde und das die gesamte Insel beherrscht. Bis heute leben und arbeiten zirka ein Dutzend Benediktinermönche. Zirka 3,5 Millionen Touristen kommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_21" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-21" title="Mont Saint Michel" src="http://www.klosteraltdorf.ch/wp-content/uploads/2011/08/mont-saint-michel-300x183.jpg" alt="Pilgerorte" width="300" height="183" /><p class="wp-caption-text">Mont Saint Michel</p></div><br />
<strong>Die Gemeinde Le Mont-Saint-Michel hat weniger als 50 Einwohner, sie liegt auf der felsigen Insel gleichen Namens vor der Küste Frankreichs im Ärmelkanal. Berühmt wurde die Insel durch das Benediktinerkloster, das auf ihr erbaut wurde und das die gesamte Insel beherrscht. Bis heute leben und arbeiten zirka ein Dutzend Benediktinermönche. Zirka 3,5 Millionen Touristen kommen jedes Jahr und langsam wird der Mont-Saint-Michel auch wieder zu einem Pilgerort, der mit dem Jakobsweg in Verbindung steht. Sowohl der Berg als auch die dazugehörige Bucht gehört seit Ende der 1970er Jahre zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein außergewöhnliches Bauwerk, das schon viele Frankreich-Urlauber beeindruckt hat. </strong><br />
<br /></br></p>
<h2>Wechselvolle Geschichte des Bergs</h2>
<p>Früher wurde die Insel Mont-Tombe genannt, weil der Hügel einem Grab ähnelte. Der Legende nach erschien im 8. Jahrhundert dem Bischof Aubert von Avranches der Erzengel Gabriel und gab ihm den Auftrag, eine Kirche auf dem Mont-Tombe zu errichten. Doch der Bischof kam diesem Wunsch nicht nach, woraufhin der Engel ihm ein Loch in den Schädel brannte und so wurde der Bau endlich begonnen. Im 10. Jahrhundert kamen die Normannen und besetzten die Insel, die einen wichtigen Punkt an der Grenze zur Bretagne darstellte. Sie erbauten die erste Kirche und nachdem die Insel den Raubzügen der Wikinger widerstanden, kam eine Gruppe von Benediktinermönchen, die schließlich das Kloster gründeten. Von Herzögen und Königen finanziert, dauerte der Bau der Anlagen bis ins 16. Jahrhundert. Im 12. Jahrhundert war der Mont-Saint-Michel ein Ziel vieler Pilgerreisenden. Das Kloster war sehr einflussreich und hatte viel Macht und so folgten die Gründungen vieler Tochterabteien wie beispielsweise der St. Michaels Mount im britischen Cornwall. Nach der Blütezeit des Klosters folgte nach dem Hundertjährigen Krieg der Niedergang. Zunächst gab es eine jahrelange Belagerung durch die Engländer, die jedoch abgewehrt werden konnte, obwohl die Region litt. Der Strom der Pilger riss dennoch nicht ab. Hervorzuheben sind die Kinderwallfahrten aus Deutschland, die um die Mitte des 15. Jahrhunderts stattfanden. So pilgerten in einem Jahr nur aus der süddeutschen Reichsstadt Schwäbisch Hall etwa 100 Jungen zum Mont-Saint-Michel.</p>
<h2>Beliebtes Pilgerziel in Frankreich</h2>
<p>Dennoch: Der Niedergang des Klosters war eingeläutet. Mit der Reformation und anderen Geschehnissen, die die Neuzeit mit sich brachte, fing es immer weiter bergab und Ende des 18. Jahrhunderts verließen die Benediktiner das Kloster schließlich. Zur Zeit der Französischen Revolution war der Mont-Saint-Michel ein Gefängnis und teilweise saßen hier bis zu 18.000 Häftlinge ein. Als Pilgerort war die Insel nicht mehr von Bedeutung, die Bauten waren dem Zerfall anheim gegeben und die Bevölkerung verarmt. Der französische Schriftsteller Victor Hugo rief schließlich eine Bewegung ins Leben, die sich für den Erhalt und die Wiederherstellung des Mont-Saint-Michel einsetzte. Das Gefängnis wurde geschlossen und Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Mont zum nationalen Denkmal, das in der Folge restauriert wurde. Erst ab den 1960er Jahren kehrten die Benediktinermönche zurück und der Mont-Saint-Michel ist heute ein beliebtes Ziel für Frankreich-Urlauber. Obwohl die Insel nicht mehr offiziell zur Bretagne gehört, ist es dennoch ein Ziel vor Allem für Bretagne-Touristen, die einen Blick auf dieses eindrucksvolle Bauwerk der Klosterbaukunst werfen wollen, das je nach Wasserstand ein völlig neues Bild abgibt.<br />
Bild stammt von: Max Topchii &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Stift Melk – Ein Kloster mit Tradition</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 14:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Einsiedlermönch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sakrale Orte]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit über 900 Jahren leben im Stift Melk Mönche nach der Regel des heiligen Benedikt. Dabei ist der Klosterfelsen aller Wahrscheinlichkeit bereits seit den Zeiten der Römer besiedelt. Das österreichische Benediktinerkloster, das direkt an der Donau liegt, ist ein Wahrzeichen der Wachau und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Es gilt als sinnbildliches und dominantes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_15" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-15" title="Kloster Melk in der Wachau" src="http://www.klosteraltdorf.ch/wp-content/uploads/2011/08/oesterreich-kloster-melk-300x200.jpg" alt="Stift Melk" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Das Kloster Stift Melk</p></div><br />
<strong>Schon seit über 900 Jahren leben im Stift Melk Mönche nach der Regel des heiligen Benedikt. Dabei ist der Klosterfelsen aller Wahrscheinlichkeit bereits seit den Zeiten der Römer besiedelt. Das österreichische Benediktinerkloster, das direkt an der Donau liegt, ist ein Wahrzeichen der Wachau und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Es gilt als sinnbildliches und dominantes Barockgebäude, dem das Stiftsgymnasium Melk angeschlossen ist, das als die älteste Schule Österreichs gilt, die noch besteht. Schon im 11. Jahrhundert war der Stift Melk ein Machtzentrum der Babenberger und auch deren bevorzugte Begräbnisstätte. </strong><br />
<br /></br></p>
<h2>Die reiche und bewegte Geschichte des Stift Melk</h2>
<p>Im 12. Jahrhundert kam es zu einer Ausgliederung des Klosters aus der Zuständigkeit des Bistums Passau. Es wurde daraufhin direkt dem Papst unterstellt und erhielt wahrscheinlich vom damaligen Markgrafen einige Besitzungen, damit die wirtschaftliche Existenz gesichert werden konnte. Es liegen zwar Dokumente vor, die aus dieser Zeit stammen, vermutlich handelt es sich jedoch dabei um Fälschungen. Doch andere Dokumente, die erhalten sind, können als echt angesehen werden, denn das Kloster hatte schon früh eine eigene Schreibstube, aus der Handschriften mit teilweise farbigen Miniaturen erhalten sind und die schon im Jahr 1160 eine betriebsame klösterliche Schule belegen. Im 13. Jahrhundert wurde das Kloster mitsamt allen Nebengebäuden von einem Brand zerstört. Auch die Bibliothek war betroffen und mit ihr gingen viele Schriften und andere historische Quellen buchstäblich in Flammen auf. Das Kloster erholte sich zunächst nur langsam von dieser Brandkatastrophe und der Aufbau geschah anfangs nur notdürftig. Denn nachfolgend kam es durch die Pest und Missernten sowie das Schisma im 14. und 15. Jahrhundert immer wieder zu Problemen, die die klösterliche Disziplin und die wirtschaftliche Grundlage im Stift Melk belasteten.</p>
<h2>Aufschwung nach harten Zeiten</h2>
<p>Als der Stift Melk von Herzog Rudolf IV. das Melker Kreuz geschenkt bekam, ging es endlich langsam bergauf, obwohl das Kloster zu Beginn des 15. Jahrhunderts das Schicksal vieler anderer Klöster teilte und hoch verschuldet war. Zudem gab es auch Streitigkeiten der Mönche untereinander und erst das Konzil von Konstanz brachte eine Reform der Benediktinerklöster mit sich, so dass das Kloster Melk zu einem Ort von strenger Klosterdisziplin wurde, wie es einst der Fall gewesen war. So wurde der Stift Melk zum Zentrum der Reform und viele Mönche kamen aus anderen Klöstern. Melks Einfluss erstreckte sich über ganz Österreich und den süddeutschen Raum bis hin zum Schwarzwald. In diesem Zuge wurde der Stift Melk auch zu einem kulturellen Zentrum, denn einflussreiche Figuren der Geistesgeschichte wurden hier hervorgebracht und auch wissenschaftliche und monastische Werke wurden in den Klostermauern verfasst und kopiert. Noch immer gab es finanzielle Probleme, doch nach einer weiteren Krise im 16. Jahrhundert kam es endlich zu einem Neubeginn, der für die Sanierung von Kirche und Kloster sorgte und neben dem wirtschaftlichen auch den literarischen und wissenschaftlichen Aufschwung mit sich brachte. Es kam zu vielen Neu- und Umbauten und das klösterliche Leben blühte. Heute wird das Kloster von etwa 500.000 Gästen pro Jahr besucht, die auch vom neuen Stiftsmuseum angelockt werden. Neben vielen Attraktionen bietet das Museum auch museumspädagogische Führungen für Vorschulklassen sowie viele andere Events und interessante Veranstaltungen im Stift Melk.<br />
Bildquelle: Christa Eder &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Der Jakobsweg</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 14:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Einsiedlermönch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sakrale Orte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Jakobsweg ist ein Pilgerweg, der zum angeblichen Grab des Apostels Jakobus führt, das sich im spanischen Santiago de Compostela befindet. Im Spanischen wird der Jakobsweg auch Camino de Santiago genannt. In erster Linie bezeichnet der Name den Camino Francés, eine Hauptverkehrsachse aus dem Hochmittelalter, die von den Pyrenäen bis zum nordspanischen Jakobsgrab reicht. Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_11" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-11" title="Jakobsweg" src="http://www.klosteraltdorf.ch/wp-content/uploads/2011/08/jakobsweg-300x300.jpg" alt="Der Jakobsweg" width="300" height="300" /><p class="wp-caption-text">Der Jakobsweg</p></div><br />
<strong>Der Jakobsweg ist ein Pilgerweg, der zum angeblichen Grab des Apostels Jakobus führt, das sich im spanischen Santiago de Compostela befindet. Im Spanischen wird der Jakobsweg auch Camino de Santiago genannt. In erster Linie bezeichnet der Name den Camino Francés, eine Hauptverkehrsachse aus dem Hochmittelalter, die von den Pyrenäen bis zum nordspanischen Jakobsgrab reicht. Dabei liegen den so genannten Königsstädte auf diesem Weg, bei denen es sich um Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und León handelt. Diese werden durch den Camino Francés miteinander verbunden. Die Entstehungszeit des Jakobswegs geht zurück auf das frühe 11. Jahrhundert. Seit 1993 gehört der panische Hauptweg zum UNESCO-Weltkulturerbe.</strong><br />
<br /></br></p>
<h2>Weg mit Tradition</h2>
<p>Ursprünglich war der Weg nach Santiago de Compostela einmal eine alte Römerstraße. Von hier aus wurden Bodenschätze vom Westen nach Gallien und Italien transportiert. Bereits im Jahre 1047 wurde der Jakobsweg als Pilgerweg in einer alten Urkunde genannt. Das Ziel des Jakobswegs ist die Grabstätte des Apostels Jakobus im spanischen Santiago de Compostela und dies war im Mittelalter nach Rom und Jerusalem eines der Hauptziele christlicher Pilgerreisen. Millionen von Menschen sind in den vergangenen Jahrhunderten diesen Weg gegangen. Von Roncesvalles nach Santiago de Compostela zieht sich der Jakobsweg knapp 800 Kilometer lang. Von hier ging übrigens auch die Zurückeroberung Spaniens aus, die so genannte Reconquista, bei der die Mauren von der iberischen Halbinsel verdrängt wurden. Und in heutiger Zeit ist er wieder sehr beliebt geworden und erlebt derzeit einen regelrechten Ansturm von Pilgerreisenden. Durch Martin Luther, der ein Kritiker der Pilgerreisen war, kam es zu einer Krise: Luther zweifelte nämlich an der Echtheit der Überreste des Apostels und stellte somit auch die Echtheit des Grabes. Durch seine Kritik kamen Pilgerreisen in Deutschland aus der Mode. Dies lag allerdings auch daran, dass die Reise zunehmend gefährlicher wurde, denn Mitte des 16. Jahrhunderts wurden viele deutsche Reisende festgenommen von der Inquisition mit der Begründung, sie hätten nicht gebeichtet, weshalb sie für Protestanten gehalten wurden. Das schreckte natürlich viele ab. Als weitere Hindernisse kam neben der Inquisition und der Reformation noch der Bürgerkrieg in Frankreich hinzu und gepaart mit zunehmender Kriminalität drohte der Strom der Pilger auf dem Jakobsweg nun ganz zu versiegen.</p>
<h2>Pilgerweg mit neuem Leben</h2>
<p>Doch im 20. Jahrhundert kam es zu einer Wiederentdeckung des Jakobswegs. Als Spanien 1986 Mitglied der Europäischen Gemeinschaft wurde, wurde der Jakobsweg saniert und modernisiert und die Tradition der Pilgerreise auf dieser Strecke erlangte neue Beliebtheit. So zählte die Kathedrale in Santiago de Compostela im Heiligen Jahr 2004 knapp 180.000 Pilger. Viele Prominente haben in den letzten Jahren als Pilger auf diesem Wege von sich reden gemacht. Zu den wohl bekanntesten zählen die US-Schauspielerin Shirley McLaine und der Schriftsteller Paulo Coelho. Auch durch die Veröffentlichung seines Bestsellers über die Pilgerreise über den Jakobsweg trug der Entertainer Hape Kerkeling dazu bei, dass der Jakobsweg zu einem regelrechten Massenphänomen geworden ist. Viele Pilger unterschiedlicher Konfessionen sind inzwischen auf dem Jakobsweg anzutreffen. Dabei geht es vielen nicht in erster Linie um die christliche Erfahrung, sondern auch Wanderer, die die schöne Landschaft und die historischen Wegabschnitte zu schätzen wissen, begeben sich auf den Jakobsweg.</p>
<p>Bild stammt von: Gerhard Reus &#8211; Fotolia.com</p>
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