Urlaub im Kloster machen?
Ein Urlaub im Kloster lockt immer mehr Menschen, die von der Hektik und den Anforderungen des modernen Alltags einmal eine richtige Auszeit nehmen wollen. Der Urlaub im Kloster hat eine lange Tradition, die schon in der Zeit begann, als es große Pilgerfahrten gab. Schon damals unterhielten nicht wenige Klöster Hospize an den großen Pilgerwegen der Christen. Beispielsweise am Weg nach Rom oder am Campino, der nach Santiago de Compostela führte. Diese Art der Gastfreundschaft entstammt aus dem Bedürfnis der Pilger einem Dach über dem Kopf während der Reise. Doch heute geht es bei einem Urlaub im Kloster um andere Dinge. Innere Einkehr Denn der Urlaub im Kloster dient der inneren Einkehr. Es geht also vielmehr um die inneren Bedürfnisse eines...
Berühmte Kloster – Orte der Stille
Kloster gibt es schon seit dem frühen Mittelalter und es gibt berühmte Kloster, deren Geschichte teilweise sogar noch weiter zurück reicht. Das Wort Kloster stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt „verschlossener Ort“. Hier sollen die Bewohner abgeschieden von der Welt einem höheren Zweck dienen und nahe bei Gott sein. Anders als viele vielleicht vermuten, beginnt die Geschichte der christlichen Klöster nicht in Europa, sondern in Palästina und Ägypten, wo Einsiedlerkolonien als eine Art Vorläufer der Klöster entstanden. Altes Wissen mit langer Tradition Zu den ältesten Klostern Europas zählt das Kloster Mor Gabreiel in der Türkei. Bis heute ist es eines der bedeutendsten Kloster der Syrisch-orthodoxen Kirche und wurde im 4....
Stift Lilienfeld – Gastfreundschaft mit Geschichte
Das Zisterzienser-Kloster Stift Lilienfeld liegt in Niederösterreich. Es wurde 1202 vom Babenbergerherzog Leopold VI. Gestiftet. Er ist in der Stiftsbasilika beigesetzt, die zu den größten Kirchen in Niederösterreich gehört. Das Stift Lilienfeld ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, denn diese können in einer Führung den mittelalterlichen Kreuzgang besichtigen, das Laienbrüderdormitorium und den Kapitelsaal sowie auch die Kirche, das Brunnenhaus und auch viele weitere Sehenswürdigkeiten. Gastfreundschaft im Kloster Die Zisterziensermönche, die im Stift Lilienfeld leben, sehen es als ihre Hauptaufgabe an, die Liturgie zu feiern. Damit ist neben der Stundenliturgie auch die Heilige Messe gemeint. Angeschlossen an das Stift sind 19 weitere Pfarren....
Der Pilgerort Mont-Saint-Michel
Die Gemeinde Le Mont-Saint-Michel hat weniger als 50 Einwohner, sie liegt auf der felsigen Insel gleichen Namens vor der Küste Frankreichs im Ärmelkanal. Berühmt wurde die Insel durch das Benediktinerkloster, das auf ihr erbaut wurde und das die gesamte Insel beherrscht. Bis heute leben und arbeiten zirka ein Dutzend Benediktinermönche. Zirka 3,5 Millionen Touristen kommen jedes Jahr und langsam wird der Mont-Saint-Michel auch wieder zu einem Pilgerort, der mit dem Jakobsweg in Verbindung steht. Sowohl der Berg als auch die dazugehörige Bucht gehört seit Ende der 1970er Jahre zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein außergewöhnliches Bauwerk, das schon viele Frankreich-Urlauber beeindruckt hat. Wechselvolle Geschichte des Bergs Früher wurde die Insel Mont-Tombe...
Stift Melk – Ein Kloster mit Tradition
Schon seit über 900 Jahren leben im Stift Melk Mönche nach der Regel des heiligen Benedikt. Dabei ist der Klosterfelsen aller Wahrscheinlichkeit bereits seit den Zeiten der Römer besiedelt. Das österreichische Benediktinerkloster, das direkt an der Donau liegt, ist ein Wahrzeichen der Wachau und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Es gilt als sinnbildliches und dominantes Barockgebäude, dem das Stiftsgymnasium Melk angeschlossen ist, das als die älteste Schule Österreichs gilt, die noch besteht. Schon im 11. Jahrhundert war der Stift Melk ein Machtzentrum der Babenberger und auch deren bevorzugte Begräbnisstätte. Die reiche und bewegte Geschichte des Stift Melk Im 12. Jahrhundert kam es zu einer Ausgliederung des Klosters aus der Zuständigkeit des...
Der Jakobsweg
Der Jakobsweg ist ein Pilgerweg, der zum angeblichen Grab des Apostels Jakobus führt, das sich im spanischen Santiago de Compostela befindet. Im Spanischen wird der Jakobsweg auch Camino de Santiago genannt. In erster Linie bezeichnet der Name den Camino Francés, eine Hauptverkehrsachse aus dem Hochmittelalter, die von den Pyrenäen bis zum nordspanischen Jakobsgrab reicht. Dabei liegen den so genannten Königsstädte auf diesem Weg, bei denen es sich um Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und León handelt. Diese werden durch den Camino Francés miteinander verbunden. Die Entstehungszeit des Jakobswegs geht zurück auf das frühe 11. Jahrhundert. Seit 1993 gehört der panische Hauptweg zum UNESCO-Weltkulturerbe. Weg mit Tradition Ursprünglich war der Weg nach...